Jagderlebnis- immer ein Gewinn

Michl Thomas war der Gewinner des Schießwettbewerbs auf dem Jägerfest 2015. Er hat den ersten Preis, die Einladung zu einer Gesellschaftsjagd in den Bayerischen Saalforsten abgeräumt. Gestiftet haben den Preis die Bayerischen Staatsforsten und zwar der Forstbetrieb St. Martin. Am Freitag war es dann soweit. Auf gings nach Österreich!

Die Bayerischen Saalforsten sind etwas ganz Besonderes: Rund 23.000 Hektar Wald und Gebirge in Österreich, das dem bayerischen Staat gehört. Der Wald im Pinzgau wurde eingetauscht gegen Rechte, unterirdisch Salz schürfen zu dürfen.
Schon viele Jahre unterstützt der Leiter des Forstbetriebs St. Martin, Thomas Zanker, unser Jägerfest mit einer Einladung zur Drückjagd auf Rot- und Gamswild. Ein faszinierendes Erlebnis

Die Kulisse der Bergwelt am Fuße des Kaisergebirges ist beeindruckend. Auch wenn diesmal das Wetter nicht ganz so gut war, das bunte Herbstlaub leuchtete und die oberen Spitzen waren leicht überzuckert vom ersten Schnee. Doch im Tal hat es geregnet.

Pünktlich um acht war Treffpunkt im Revier Falleck, kurz hinter Lofer. Aus ganz Bayern, ja sogar aus Hessen kamen die Schützen angereist, denn die Jagd in den Saalforsten ist der erste Höhepunkt der Saison.


Nachdem jeder seine österreichische Jagdkarte gelöst und die Sicherheitsjacken angezogen hatte, begrüßte Jagdleiter Thomas Zanker seine Gäste.
In Österreich ist der Rehbock bis Ende Oktober frei, nur so genannte Einser-Böcke dürfen nicht mehr erlegt werden. Freigegeben waren neben Rehen, Kahlwild vom Rotwild und Hirsche der Klasse Drei und Kitze und Jährlinge vom Gamswild.
Eine nette Geste: Der Jagdleiter gibt allen Jägern einen Schokoriegel und allen Hunden ein Würstel mit auf den Weg.

Wir bejagten ein Tal unweit dem Forsthaus Falleck. Rund um das Tal wurden wir Jäger abgestellt. Ein praktischer kleiner Drückjagdsitz wartet auf uns. Vor mir liegt der Hang.
Der Regen, der hier heroben dann schon in Schnee übergegangen war, hat mittlerweile aufgehört. Es war gutes Jagdwetter und auch nicht zu kalt. Die Spannung steigt.

Hinter mir auf der anderen fallen Schüsse. Auf unserer Seite ist es ruhig. Hier ist leider keine Bewegung. Aber drüben scheint etwas zu gehen. Und wirklich: Auf der anderen Talseite war Rotwild unterwegs. Viele dort hatten Anblick und einige auch Jagdglück. Gemeinsam wird das Wild geborgen. Ein schweres Stück Arbeit auf den steilen Hängen.
Danach treffen sich alle am Streckenplatz. Waidmannsheil!
Auch wenn wir diesmal nicht selbst erfolgreich waren, war die Jagd in den Bergen einfach ein schönes Erlebnis und wr sagen ein herzliches Dankeschön für die Einladung.

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